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FEUER UND FLAMME

Diakon Manfred Lohmann

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal begegnen einem Menschen, die strahlen, sie scheinen von innen heraus zu leuchten. Wir sagen dann, dass jemand eine besondere Ausstrahlung hat: er oder sie hat Charisma. Das Wort selbst stammt aus dem Griechischen und kann mit „Gnadengabe“ übersetzt werden. Es gibt also jemanden, der fest an uns glaubt und uns diese Gabe schenkt, der für uns „Feuer und Flamme“ ist, der „für uns brennt“.

Für uns Christen ist es klar, dass dieser Jemand Gott ist, der seinen Sohn zu uns geschickt hat, um uns zu erlösen. Und wir? „Wofür brenne ich? Feuer wird gefürchtet und geschätzt zugleich. Es kann zerstören, aber auch Wärme spenden und Behaglichkeit – gerne sitzen wir mit Freunden beieinander und schauen träumerisch ins Lagerfeuer.

Auch in Franz von Assisis Sonnengesang begegnet uns die stärkende Kraft der Flamme: „Gepriesen seist du, mein Herr, durch Bruder Feuer, durch das du die Nacht erhellst und es ist schön und liebenswürdig und kraftvoll und stark.“ Wie ist das nun in meinem Leben? Brennt in mir nur ein kleines Flämmchen? Lebe ich mein Leben „auf Sparflamme“?

Oder setze ich alles daran, als Christ in der Nachfolge Jesu als wahres „Kind des Lichts“  zu wandeln?

 

Ihr

Manfred Lohmann OCIC

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