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Glaubensgespräche

Ein Gespräch des heutigen Tages bleibt mir im Sinn.
Inhaltlich ging es um das Sakrament der Firmung, seine Bedeutung und Zeichen und das damit verbundene Glaubensbekenntnis, welches die Firmlinge innerhalb des Firmgottesdienstes sprechen sollen. Es unterhielten sich ein junger und ein alter Mensch miteinander. Anders als wir es vielleicht erwarten würden, gab es bei dem alten Menschen viel Verständnis für die Schwierigkeiten des Jugendlichen mit dem Glauben. Was ist, „wenn man nicht (mehr) alles glauben kann“? Es ist so schwer, die Bibel und die Kirche zu verstehen. Was kommt von Gott, was von den Menschen? Wie kann ich als moderner Mensch noch an Gott festhalten?
Oft laden wir uns zur Beantwortung dieser Fragen Experten ein, charismatische Menschen mit außergewöhnlichen Lebensentwürfen, denn die müssen es doch schließlich wissen. Nur, was nützt den jungen Menschen ein Glaubenszeugnis dieser oft unerreichbaren „Heiligen“, die scheinbar nicht in ihrer „normalen“ Welt leben? Viel wichtiger erscheint es mir, dass wir mit unseren Jugendlichen ins Gespräch kommen, warum wir noch oder wieder glauben, weshalb wir als intelligente Menschen von der Gegenwart Gottes überzeugt sind und wie wir mit unseren Zweifeln umgehen.
Liebe Leserinnen und Leser, mit Blick auf die vielen Mädchen und Jungen, die in den nächsten Wochen zur Firmvorbereitung eingeladen werden und sich im Frühjahr des kommenden Jahres firmen lassen sollen und auf die vielen Familien, die sich mit ihren Kindern auf den Weg zur Erstkommunion machen, eine Bitte an Sie: Erzählen Sie, warum und wie sie glauben. Was gibt Ihnen die Gemeinschaft der Christen, die Gemeinschaft der Kirche? Wieso sind Sie als Erwachsener immer noch oder vielleicht wieder dabei?
Gerne dürfen Sie mir Ihre Gedanken und Überlegungen zukommen lassen. Ich bin neugierig auf Ihre Geschichten und würde mich freuen, wenn wir den jungen Menschen davon erzählen dürften.

Ihnen und Ihren Familien viele interessante Gespräche und eine gesegnete Woche,
Ihre Anne Frank

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