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Herrschaft der Liebe und des Friedens

Diakon Gottfried Rempe

Was kann die Welt uns anbieten, was dauerhaft, sogar unvergänglich wäre? Wonach streben die meisten Menschen? In welche Richtung geht die aktuelle Entwicklung, sei es auf dem Industrie-, Wirtschafts- oder Sicherheitssektor, auf der Ebene der Politik und  nicht zuletzt in Hinsicht auf die nicht unumstrittene Globalisierung? Wir erleben eine sehr intensive Zeit, einerseits eine schöne und beachtenswerte, andererseits eine unruhige und angsterfüllte. Wir haben zugleich die Möglichkeit, aus dem Kreis der eigenen Bedürfnisse auszubrechen, indem wir nicht nur unser eigenes Leben in den Mittelpunkt stellen, sondern wir können auch alles mitgestalten, was sich außerhalb der Reichweite unseres Horizonts abspielt.

Die Welt bleibt in ihrer Größe unverändert, aber die Menschen rücken immer näher zusammen, denn das Leben und die Probleme anderer, egal, wo sie sich auch befinden, sind uns bekannt und wir können an ihrer Existenz, an ihren Nöten und all dem, was passiert, nicht ganz einfach gleichgültig vorbeischauen. Die Vielfalt der Weltereignisse, die Verschiedenartigkeit der Einflüsse, die Einengung des Denkens und des Lebens, die durch Missbrauch einer Religion verursacht wird, stellen uns vor Tatsachen, die, nüchtern betrachtet, wirklich kaum zu bewältigen scheinen.

Wir werden aber nicht in Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung versinken, denn weder ein einzelner Mensch oder eine Nation noch ein Volk oder die gesamte Menschheit sind einem blinden Schicksal oder einem Chaos ausgeliefert. Es gibt immer noch die gewaltige Macht, unter deren Schutz wir stehen, nämlich GOTT.

Der heutige Christkönigssonntag bietet erneut eine einmalige Gelegenheit, dass wir diese Tatsache nicht vergessen! Es gibt jemanden, dessen Herz für jeden offen bleibt, der sich um die Menschen kümmert und sorgt. Er ist aus unserer Welt, aus der Weltgeschichte sowie aus der Gegenwart und Zukunft nicht wegzudenken.

 

 

 

Er spricht die Wahrheit wenn er sagt: „ Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10). Das Zeugnis für sein zeitloses und raumloses Königtum hat er vor Pilatus abgelegt.

Wir beobachten unwillkürlich, nach welchen Prinzipien die Menschen leben. Die Bildschirme sind voll von Gewalt und Gräueltaten. Wenn die Menschen nun begreifen wollten, dass der eigentliche Maßstab eines wahren friedlichen Miteinanders die Liebe ist, hätten Bosheit, Vernichtung, Kriege und Terroranschläge und das vielfach unschuldige Blutvergießen schon längst keinen Platz mehr. Uns Christen obliegt die Verantwortung, dass die Sehnsucht nach einer Welt Gottes, des Friedens und der Liebe in Erfüllung geht. Beginnen wir im Kleinen - also dort, wo wir wirken - zu leben und zu handeln aus dem Geist des Christkönigs!

Eine gesegnete Woche wünscht Ihnen

Diakon Gottfried Rempe

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