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Das Tütelsche Kreuz
an der Lambertikapelle

Die Ostwand der Lambertikapelle mit dem Tütelschen Kreuz

Das Tütelsche Kreuz schließt die Pfarrkirche St. Saturnina nach Osten hin ab. Es ist errichtet worden als Grabdenkmal der aus Attendorn stammenden Gebrüder Tütel. Jo(h)annes Tütel war von 1718 bis 1737 Kanonikus und zweiter Pastor im Stift Heerse, sein Bruder war Pfarrer in Ossendorf.

Dieses Kreuz hat Eingang in die Weltliteratur gefunden. Es handelt sich um das Friedhofskreuz, das die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff in ihrem Werk "Die Judenbuche" beschreibt:

"So liefen wir bis Heerse; da war es noch dunkel und wir versteckten uns hinter das große Kreuz am Kirchhofe, bis es etwas heller würde, weil wir uns vor den Steinbrüchen am Zellerfelde fürchteten ..."

Annette von Droste-Hülshoff besuchte in ihrer Jugend des Öfteren ihre Tante, die Heerser Stiftsdame Sophia Theresia von Haxthausen, und wohnte dann in deren Kurie, heute Asseburger Straße 3, schräg gegenüber vom Kapitelsfriedhof mit Blick auf das Tütelsche Kreuz.

 

Der Korpus, darüber das schützende Dach, als Sternenhimmel gestaltet
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